Nicht nur Frösche können verzauberte Prinzen sein. Auch bei Braunbären muss man damit rechnen, dass ein böser Hexenspruch einen Königssohn in das Fell eines dieser großen zottigen Petze verdammt hat. So war es doch auch bei "Schneeweißchen und Rosenrot". In diesem Märchen klopfte jeden Abend zur Winterszeit ein mächtiger Bär an die Tür der beiden Schwestern und bat um einen warmen Platz am Feuer. Da Rosenrot Mitleid mit ihm hatte und ihn auch lieb gewann, bekam sie am Ende der Geschichte ihren Prinzen, der eben dieser verzauberte Bär gewesen war. - Man sollte sich den putzigen Urs also etwas genauer ansehen, denn auch in einem kleinen Pelz könnte sich ein Prinzlein versteckt haben.